5 Tipps zum Entschleunigen des Alltags

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mich hier auf meinem Blog mal einem Problem widmen, was wir bestimmt alle kennen: Stress! Natürlich wissen wir, dass uns Stress auf Dauer krank macht, aber wie können wir Stress eigentlich abbauen?

Vor wenigen Tagen habe ich das Buch Come As You Are von Emily Nagoski zu Ende gelesen, in dem ich unter anderem über Stress Cycles gelernt habe. Ganz früher, beispielsweise in der Steinzeit, war der Mensch gestresst, wenn er von Löwen gejagt wurde. Ist er dem Löwen aber einmal entkommen, konnte ein Status der Entspannung erreicht werden, weil wir ja überlebt haben. Heutzutage komplettieren wir diese sog. Stress Cycles aber immer seltener, weshalb wir „alten“ Stress sozusagen immer mit uns herumschleppen. Das war jetzt eine sehr verkürzte Version – mehr darüber könnt ihr in diesem Blogpost von Emily nachlesen. Zwar sind die Bilder dort irgendwie abhanden gekommen, aber der Text ist trotzdem ziemlich interessant.

Nun aber viel Gerede um den heißen Brei – in diesem Blogpost möchte ich euch gerne fünf Möglichkeiten zeigen, wie ihr nicht nur alten Stress abbauen, sondern auch neuem Stress vorbeugen könnt.

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Tipp 1: To Do-Liste freischaufeln

Erstmal ein Tipp zur Vorbeugung. Ich bin ja ein besonderer To Do-List-Freak. Meist plane ich dann morgens schon, was ich abends nach der Arbeit alles so erledigen muss und der bloße Anblick meiner vollen To Do-Liste stresst mich schon so sehr, dass ich am liebsten losheulen würde. Wie löst man nun das Problem? Die Dinge müssen ja meist so oder so erledigt werden. An besonders stressigen Tagen überlege ich mir da, welche Aufgaben wirklich sinnvoll und notwendig sind. Muss ich wirklich heute noch den Müll rausbringen oder reicht das morgen? Kann ich nicht auch noch nächste Woche die Fenster putzen? Nach diesem Motto lege ich mir dann die Aufgaben so, dass die Aufgabenlast für jeden Tag noch machbar ist und vor allem erträglich erscheint. Und: an manchen Tagen hat man nicht den Nerv so viel zu erledigen wie an anderen Tagen und das ist völlig okay!

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Tipp 2: In einer anderen Welt verschwinden

Wenn man dann endlich mal seine To Do-Liste abgearbeitet hat, kann man sich auch etwas Entspannung gönnen! Das tue ich am liebsten, in dem ich mal meinen Alltag abschalte und in eine andere Welt eintauche – beispielsweise mit einem guten Film, einer Serie, einem Buch oder einem Spiel. Was auch immer ihr davon bevorzugt – achtet darauf, dass ihr euch vollkommen auf die Aktivität konzentriert. Legt also beim Fernseh gucken das Handy beiseite, stellt es beim Lesen besser sogar auf lautlos und eliminiert vor dem Spielen alle möglichen Störungen.

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Tipp 3: Digital Detox

Das Wort Detox klingt zugegebenermaßen etwas extrem. Es muss ja kein voller Detox sein. Aber zumindest Abends mal sein Handy (oder zumindest die Notifications) auszuschalten, kann schon enorm helfen. Jedes Mal, wenn ich eine Notification bekomme, habe ich auch das Bedürfnis, sie zu beantworten oder zu bearbeiten. Deshalb benutze ich den „Nicht stören“-Modus vom iPhone und bekomme von 22:00 bis 7:00 keine Notifications mehr.

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Tipp 4: Sportliche Betätigung

Dieser Punkt mag vielleicht offensichtlich klingen, aber: Sport baut Stress ab! Wirklich! Auch wenn es schwer ist, sich zu überwinden, gerade jetzt wo die Tage kürzer werden. Aber eigentlich müsst ihr nicht mal das Haus verlassen. Im Internet gibt es genug Videos für sämtliche Bereiche: Cardio, bestimmte Muskelgruppen, Yoga etc. Ich persönlich mache einmal die Woche Yoga mit der App Yoga Studio und bin damit sehr zufrieden. Es gibt Kurse mit 30 und 60 Minuten, verschiedenen Schwerpunkten und Schwierigkeitsgraden. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.

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Tipp 5: Mindfulness

Zu guter letzt kommt der Profi-Tipp! In den letzten Jahren hat sich eine Art Mindfulness-Trend aufgetan, vielleicht habt ihr auch schon davon gehört. Eigentlich lässt sich Mindfulness am besten als eine Art Meditation beschreiben, aber am besten, ihr probiert es einfach mal aus. Auch dazu gibt es aktuell jede Menge Apps, wie zum Beispiel Headspace, Calm und 7Mind. Wichtig ist, dass ihr beim ersten Versuch nicht direkt frustriert aufgebt, da auch Mindfulness eine Fähigkeit ist, die man lernen muss. Wenn ihr den Trick allerdings einmal heraus habt, kann Mindfulness euch dabei helfen, im Alltag mehr auf euer Wohlbefinden zu achten und Stress rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Habt ihr noch Tipps gegen Stress im Alltag?