Antwerpen in 12 Stunden

Antwerpen in 12 Stunden - Morgan LeFlay Beauty

Wie ihr ja vielleicht wisst, wohne ich gerade mal läppische 20 Minuten von der holländischen Grenze entfernt und bis zur belgischen Grenze sind es vielleicht noch weitere 30 Minuten. Was liegt da näher, als ein gelegentlicher Tagesausflug in unsere Nachbarländer? Leider unternehme ich sowas viel zu selten, aber als die tolle Romy von RAWRBRGR mich für ein Wochenende besuchte, nutzten wir die Zeit, um Antwerpen zu erkunden! Den Bericht von Romy könnt ihr übrigens hier nachlesen!

Parkplatz-Tipp mitten in Antwerpen

Es war Samstag und schönes Wetter. Kurz gesagt: Die Stadt platzte schon morgens früh aus allen Nähten! Trotzdem fanden wir noch einen sehr zentralen Parkplatz:

Cockerillkaai 23 bis Sint-Michielskaai 35
2000 Antwerpen
Belgien

Die beiden Straßen sind eigentlich eine Straße, direkt am Wasser liegend und mit einem sehr großen, kostenlosen Parkplatz. Bis zum Grote Markt ist es ca. 1 km zu laufen.

Antwerpen Burg Het Steen

Von unserem Parkplatz aus war es nur ein kurzer Fußweg von 5 bis 10 Minuten bis zur Burg Het Steen. Schon beeindruckend, so eine mittelalterliche Burg mitten in der Stadt! Het Steen bedeutet übrigens Der Stein und in der Neuzeit diente die Burg noch als Gefängnis, bevor sie zum Museum umfunktioniert wurde. Heutzutage dient die Burg allerdings nur noch als Sehenswürdigkeit und Café für Jung und Alt.

Über den Dächern von Antwerpen im MAS

Antwerpen Museum Aan De Stroom

Wenn man etwas weiter geht, kommt man zu dem Museum Aan De Stroom, kurz MAS genannt. Dort sind mittlerweile die Schiffsausstellungen, die früher in der Burg gezeigt wurden. Und es gibt eine wunderschöne, kostenlose Aussichtsplattform!

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Diese Aussicht vom MAS könnt ihr kostenlos genießen! Einfach reingehen und den Rolltreppen bis nach ganz oben folgen. Keine Sorge, das tun wirklich viele dort. Und es lohnt sich!

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Auf dem Weg trefft ihr übrigens auf dieses sympathische Päärchen: Das „Groetend Admiraal Koppel” (Salutierendes Admiralspaar), welches der Künstler Guillaume Bijl auf die 8. Etage des Museums setzte.

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Das ganze umliegende Viertel, Eilandje genannt, ist übrigens sehr hübsch anzusehen! Es hat maritimes Flair und man könnte meinen, direkt am Meer zu sein anstatt lediglich an der Maas. Ein Spaziergang lohnt sich also!

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Burger-Mittag in der Burgerij

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Direkt am Ufer des Willemdok beschlossen wir auch zu speisen – natürlich wie es sich für Burgermädchen gehört in De Burgerij. Dort kann man wirklich sehr schön am Wasser sitzen und auch die Eistees sind nicht nur ein Hingucker, sondern richtig lecker!

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Die Burger waren auch ganz lecker, aber nicht unbedingt die besten Burger, die wir je gegessen haben. Also in burgerlicher Sicht müssen wir Antwerpen unbedingt nochmal weiter erkunden. ;)

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Eine Ruhe-Oase mitten in der Innenstadt: der Begijnhof

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Unsere nächste Station war der Begijnhof an der Rodestraat. Zu Fuß war es nur ein kurzer Spaziergang von ca. 10 Minuten bis dort und obwohl der Beginenhof in Antwerpen im Vergleich zu anderen in der Gegend (z. B. in Brügge) nicht zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, ist er eindeutig einen Besuch wert!

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Obwohl der Hof zentraler nicht liegen könnte und nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt ist, ist der Beginenhof eine Oase der Ruhe. Die Vögel zwitschern, irgendwo plätschert ein Brunnen und der Autolärm der Stadt scheint meilenweit entfernt. Die alten Backstein-Häuschen strahlen eine gewisse Ruhe aus und es lohnt sich, dort ein kleines Päuschen vom Großstadt-Trubel einzulegen.

Antwerp Central

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Direkt darauf folge allerdings das absolute Gegenprogramm einer Ruhe-Oase, nämlich der Hauptbahnhof! Dort herrscht natürlich wahnsinnig viel Trubel, aber ein Besuch lohnt sich definitiv! Das eindrucksvolle Gebäude verströmt Flair von Großstadt und Abenteuer – und erinnert zudem noch an andere Bahnhofshallen aus Film & Fernsehen, wie zum Beispiel die New York Central Station.

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Sobald man den Bahnhof verlässt, betritt man auch schon die belebte Shoppingstraße/Fußgängerzone!

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Von da aus sind wir bis zum Marktplatz durch geschlendert. Die Läden waren an diesem sonnigen Samstag natürlich proppevoll – zum Shopping würde ich hier also eher einen entspannten Wochentag empfehlen.

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Nach einer Weile laufen erblickt man dann auch ziemlich schnell das Herzstück des Marktplatzes: die Liebfrauenkathedrale! Vom Zentrum aus erblickt man sie eigentlich ständig und kann sich der wunderschönen goldenen Uhr kaum entziehen.

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Auszeit am Grote Markt

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Das wohl bekannteste Gebäude in Antwerpen ist aber wohl das Rathaus am Grote Markt mit seinen unzähligen Flaggen. Es gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist umringt von vielen ebenso hübschen Gebäuden, wie beispielsweise den für Belgien so typischen Giebelhäusern und dem Brabo-Brunnen.

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Wie es sich für einen Marktplatz gehört, gibt es dort auch viele nette Lokale, welche man für eine Auszeit mit beeindruckender Aussicht nutzen kann!

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Geheime Gässchen im Vlaaikensgang

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Etwas versteckt vom Grote Markt entfernt liegt der Vlaaikensgang. Während man mit dem Namen eigentlich nicht viel anfangen kann, ist dies meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp – bzw. Geheimgang! In diesem Geheimgang gibt es nämlich total hübsch gelegene Restaurants und Hotels, wie zum Beispiel das, was ihr oben seht.

Kein Besuch in Belgien ohne Waffeln

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Ah, natürlich, die belgischen Waffeln! Als bekennender Waffel- und generell Dessert-Fan sind diese natürlich ein Muss bei jedem Besuch in Belgien. Direkt gegenüber vom Vlaeykensgang ist eine kleine, grüne Eisdiele, die diese leckeren, vollbepackten Waffeln serviert! Nicht nur ein Hingucker, sondern auch echt lecker!

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Der neue Food-Trend: Hotdogs bei Frank & Brut

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Nach einem langen Tag kehrten wir nochmal zum Essen ein. Denn der nächste Food-Trend nach Burgern sollen ja Hotdogs werden und genau solche wollten wir im Frank & Brut probieren! Das Konzept ist ziemlich cool: Es gibt Hotdogs und Champagner. Letzteren leider für uns nicht, weil wir ja noch eine ganze Weile Autofahren mussten, aber immerhin leckeren Eistee und Almdudler gönnten wir uns.

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Die Hotdog-Auswahl war schonmal richtig cool: die „Dogs“ sind nach Sünden benannt und wir entschieden uns für Pride, den belgischen Hotdog mit Pommes und Beef und Gluttony, den Mexican Style Dog mit Popcorn, Guacamole, Sour Cream und Schweinebauch. Sehr lecker! Ich bin gespannt, wo dieser Food-Trend uns hinführen wird.

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Welche Städte in der Umgebung könnt ihr noch für einen solchen Trip empfehlen? Habt ihr noch weitere Tipps für Antwerpen?

1 Kommentar

  1. Wow das ist wirklich eine wundervolle Stadt!
    Liebe Grüße!

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